Bundeseinheitlicher Presseausweis: Wer ihn ausstellt, wer ihn bekommt – und ob er offiziell ist
Den bundeseinheitlichen Presseausweis geben sechs Verbände aus – DJV, dju in ver.di, BDZV, MVFP, FREELENS und VDS –, und zwar nur an hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen der Innenministerkonferenz und dem Deutschen Presserat; seit dem 1. Januar 2018 wird er wieder ausgegeben. Eine Mitgliedschaft ist nicht nötig, Nichtmitglieder zahlen je nach Verband etwa 70 bis 185 € je Kalenderjahr. Ein amtliches Dokument ist er nicht.
Im Gegensatz zu unserem freien, verbandseigenen Presseausweis dürfen ihn nur Verbände ausgeben, die die Ständige Kommission zum bundeseinheitlichen Presseausweis anerkannt hat. Wie sie arbeitet, beschreibt der Evaluationsbericht der Ständigen Kommission zum bundeseinheitlichen Presseausweis. Einen Überblick über alle Aussteller gibt die Seite Alle Presseausweis-Aussteller im Vergleich (Stand 29.09.2026).
Auf einen Blick
- Aussteller: sechs Verbände – DJV, dju in ver.di, BDZV, MVFP, FREELENS, VDS
- Für wen: nur hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten
- Mitgliedschaft: nicht nötig
- Kosten: etwa 70 bis 185 € je Kalenderjahr für Nichtmitglieder
- Grundlage: Vereinbarung zwischen Innenministerkonferenz und Presserat, seit 1.1.2018
